Mercedes Classe E W213 (2016 – 2023)

Zuverlässigkeitsscore : 8.3/10

Die Mercedes-Benz E-Klasse (Baureihe W213), eingeführt im Jahr 2016, markierte einen massiven technologischen Sprung für die Marke, insbesondere in den Bereichen autonomes Fahren (Drive Pilot) und Infotainment (Widescreen-Cockpit). Als Limousine (W213), T-Modell (S213), Coupé (C238) und Cabriolet (A238) erhältlich, richtet sie sich an Vielfahrer und das Premium-Business-Segment. Im Jahr 2020 erhielt das Modell eine umfassende Modellpflege (MOPF), die das Design schärfte, das veraltete COMAND-System durch das moderne MBUX ersetzte und die Elektrifizierung (Mild-Hybrid und Plug-in-Hybrid) vorantrieb. Fokus auf Dieselmotoren: Die W213-Generation führte die völlig neu entwickelten Dieselmotoren OM 654 (Vierzylinder) und OM 656 (Reihensechszylinder) ein. Diese Triebwerke gelten als Meisterwerke

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Die Mercedes-Benz E-Klasse W213 ist ein Meisterstück für die Langstrecke. Wer ein zuverlässiges, komfortables und repräsentatives Fahrzeug sucht, macht hier wenig falsch. Die klare Empfehlung gilt den Dieselmotoren OM 654 (E 220 d / E 300 d) und OM 656 (E 400 d). Sie gehören zu den besten Selbstzündern, die jemals gebaut wurden, sofern man die bekannten Schwachstellen (AGR-Kühler) im Auge behält und das Fahrzeug artgerecht (Langstrecke) bewegt. Von frühen Benzinern (M 274) ohne lückenlose Wartungshistorie ist eher abzuraten. Ein Modell ab der Modellpflege (MOPF 2020) bietet das modernere Infotainment (MBUX) und ausgemerzte Kinderkrankheiten, ist aber entsprechend teurer. Die Luftfederung bietet überragenden Komfort, erfordert aber ein finanzielles Polster für eventuelle Reparaturen ab 150.000 km.