Mercedes Classe E W212 (2009 – 2016)

Zuverlässigkeitsscore : 8.2/10

Die Mercedes-Benz E-Klasse der Baureihe W212 (Limousine) und S212 (T-Modell) markiert eine erfolgreiche Rückkehr zu den traditionellen Mercedes-Tugenden: herausragende Verarbeitungsqualität, Langlebigkeit und ein extrem hohes Sicherheitsniveau. Nach den Qualitätsproblemen der Vorgängergenerationen wurde der W212 auf absolute Zuverlässigkeit getrimmt. Das umfangreiche Facelift (Modellpflege oder 'Mopf') im Jahr 2013 brachte ein weicheres Design (Wegfall der Vier-Augen-Scheinwerfer), modernere Assistenzsysteme und eine überarbeitete Motorenpalette. Der Fokus dieser Übersicht liegt auf den Benzinmotoren, die besonders für Kurzstreckenfahrer und angesichts der Diesel-Debatten zunehmend attraktiv sind. Dennoch werden die Dieselmotoren (die den Großteil der Flotte ausmachen) für einen vollständi

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Mercedes-Benz W212 ist ein hervorragendes Fahrzeug, das den Ruf der Marke in puncto Zuverlässigkeit wiederhergestellt hat. Für Benzin-Käufer: Das Facelift-Modell (ab 2013) mit dem M274 (E200/E250) oder dem M276 (E300/E350/E400) ist die beste Wahl. Diese Motoren sind ausgereift und bieten eine tolle Balance aus Leistung und Effizienz. Den frühen Vierzylinder M271 (bis 2012) sollte man wegen der Steuerkettenproblematik meiden oder nur mit nachweislich gewechselter Kette kaufen. Gleiches gilt für den V8-BiTurbo (M278), der ein hohes finanzielles Risiko birgt. Wer ein T-Modell (S212) sucht, muss das Budget für eventuelle Reparaturen an der hinteren Luftfederung einplanen. Insgesamt ein absolut empfehlenswerter Gebrauchtwagen, sofern die Wartungshistorie lückenlos ist.