Die Mercedes-Benz A-Klasse der Baureihe W169 (Fünftürer) und C169 (Dreitürer) wurde im Herbst 2004 als Nachfolger des W168 eingeführt. Sie behielt das innovative, aber wartungsunfreundliche 'Sandwichboden'-Konzept bei, das für eine hervorragende Raumausnutzung und hohe Crashsicherheit sorgt. Das Modell positioniert sich als Premium-Kompaktvan/Schrägheck. Im Frühjahr 2008 erhielt die Baureihe ein umfassendes Facelift (Modellpflege), das die Materialqualität im Innenraum verbesserte und das Start-Stopp-System (BlueEFFICIENCY) einführte. 2009 wurden die Bezeichnungen einiger Benzinmodelle geändert (A 150 wurde zu A 160, A 170 zu A 180), ohne dass sich die Technik grundlegend änderte. Obwohl die Motoren an sich langlebig sind, wird die Zuverlässigkeitsbilanz durch Rostprobleme (besonders vor 2
Die Mercedes A-Klasse W169 ist ein geniales Raumwunder, das jedoch durch seine Konstruktion (Sandwichboden) im Alter zu einer finanziellen Falle werden kann. Die Motoren selbst sind robust, aber wenn Nebenaggregate wie der Anlasser ausfallen, explodieren die Arbeitskosten. Kaufempfehlung nur unter strengen Bedingungen: Wählen Sie zwingend ein Facelift-Modell (ab Herbst 2008) um das Rostproblem zu umgehen, bevorzugen Sie ein manuelles Schaltgetriebe (die Autotronic ist ein hohes Risiko) und verzichten Sie auf das anfällige Lamellendach. Ein scheckheftgepflegter A 180 Schalter ab 2009 ist ein komfortabler und sicherer Begleiter. Modelle vor 2008 oder mit ruckelnder Automatik sollten strikt gemieden werden.