Die Mazda6 der ersten Generation (Code GG für die Limousine/Fließheck, GY für den Kombi Fastwagon) markierte einen wichtigen Wendepunkt für die japanische Marke. Als Nachfolger des biederen 626 führte er die „Zoom-Zoom“-Philosophie mit einem dynamischen Design, einem straffen Fahrwerk (Doppelquerlenker-Vorderachse) und einem von der Kritik gelobten Fahrvergnügen ein. Erhältlich in drei Karosserievarianten (4-türige Limousine, 5-türiges Fließheck, Kombi), erhielt er Mitte 2005 ein Facelift, das die Innenraumverarbeitung und die Geräuschdämmung verbesserte sowie 6-Gang-Schaltgetriebe und einen Partikelfilter (DPF/FAP) bei den Dieseln einführte. Gesamtbewertung des Experten: Mechanisch sind die Benzinversionen von beispielhafter Robustheit. Der Ruf dieser Generation wird jedoch durch ein ende
Die Mazda6 der ersten Generation ist ein Auto mit zwei Gesichtern. Wenn Sie sich für einen 1.8 oder 2.0 MZR Benzinmotor entscheiden, kaufen Sie einen der zuverlässigsten Motoren seines Jahrzehnts, gepaart mit einem sehr angenehmen Fahrwerk. Die unabdingbare Voraussetzung für den Kauf ist jedoch eine strenge Inspektion auf Korrosion. Rost hat einen Großteil der Produktion zerstört. Wenn Sie ein gesundes Benziner-Exemplar finden (oft aus Südeuropa importiert oder von Anfang an mit Rostschutz behandelt), ist es ein hervorragendes Geschäft. Meiden Sie unbedingt alle Dieselversionen (MZR-CD), deren Konstruktionsfehler ohne drastische vorbeugende Wartung zu teuren und unvermeidlichen Motorschäden führen.