Die dritte Generation des Mazda3 (intern BM für 2013–2016, BN für das Facelift 2016–2019) markierte einen Wendepunkt für die Marke. Mit dem dynamischen 'Kodo'-Design und der Einführung der kompletten 'Skyactiv'-Technologie positionierte sich der Mazda3 als sportliche und hochwertige Alternative in der Kompaktklasse. Während die Verarbeitungsqualität, das Fahrwerk und die Benzinmotoren (Skyactiv-G) branchenweit für ihre herausragende Zuverlässigkeit gelobt werden, stellt die Diesel-Palette (Skyactiv-D) – auf die sich dieser Bericht fokussiert – ein erhebliches Risiko dar. Insbesondere der 2.2-Liter-Diesel leidet unter konstruktiven Schwächen, die zu kapitalen Motorschäden führen können. Das Facelift (BN) brachte 2016 eine verbesserte Geräuschdämmung, das G-Vectoring Control System und ein a
Der Mazda3 (BM/BN) ist ein Auto der zwei Gesichter. Wenn Sie sich für einen Benziner (Skyactiv-G) entscheiden, kaufen Sie eines der zuverlässigsten und fahraktivsten Autos seiner Klasse – eine absolute Kaufempfehlung. Suchen Sie jedoch explizit nach einem Diesel (Skyactiv-D), ist höchste Vorsicht geboten. Der 2.2-Liter-Diesel der Baujahre 2013 bis 2015 ist ein finanzielles Pulverfass (Nockenwellen, Ölsieb, Verkokung). Wenn es unbedingt ein Diesel sein muss, greifen Sie zum Facelift-Modell (ab Ende 2016) als 1.5D oder 2.2D, und kaufen Sie nur Fahrzeuge mit lückenlosem Scheckheft, bei denen die Injektordichtungen und das Ölsieb bereits nachweislich gewartet wurden. Für Kurzstreckenfahrer ist der Mazda-Diesel absolut tabu.