Der Mazda3 der dritten Generation (interner Code BM, ab 2016 Facelift BN) markierte einen Wendepunkt für die Marke. Mit der Einführung der vollständigen 'Skyactiv'-Technologie (Fahrwerk, Motoren, Getriebe) und dem 'Kodo'-Design positionierte sich Mazda als sportliche und hochwertige Alternative in der Kompaktklasse. Im Gegensatz zum Downsizing-Trend der Konkurrenz setzte Mazda bei den Benzinern auf 'Rightsizing' (großer Hubraum, keine Turbolader, extrem hohe Verdichtung von 14:1). Das Ergebnis ist eine herausragende Zuverlässigkeit bei den Ottomotoren. Das Facelift (BN) Ende 2016 brachte eine dringend benötigte Verbesserung der Geräuschdämmung (NVH), das G-Vectoring Control System für besseres Handling und ein aktualisiertes Interieur. Während die Benziner als Musterknaben der Zuverlässigk
Der Mazda3 (BM/BN) ist ein exzellenter Kompaktwagen, sofern man die richtige Motorisierung wählt. Die Skyactiv-G Benzinmotoren (insbesondere der 2.0L mit 120 PS) gehören zum Zuverlässigsten, was der Markt im letzten Jahrzehnt hervorgebracht hat. Sie bieten eine tolle Fahrdynamik, sind sparsam und praktisch unzerstörbar. Das Facelift-Modell (ab Ende 2016) ist aufgrund der besseren Geräuschdämmung klar zu bevorzugen. Von den Dieselmotoren (Skyactiv-D) ist jedoch dringend abzuraten, es sei denn, das Fahrzeug hat eine lückenlose Historie, wurde ausschließlich auf Langstrecken bewegt und die bekannten Schwachstellen (Nockenwelle, Flammschutzdichtungen, Verkokung) wurden bereits nachweislich behoben. Wer einen Benziner kauft, erhält ein sorgenfreies, sportliches und langlebiges Auto.