Mazda Mazda3 II (BL) (2009 – 2013)

Zuverlässigkeitsscore : 7.2/10

Der Mazda3 der zweiten Generation (Typ BL) wurde 2009 eingeführt und teilt sich die C1-Plattform mit dem Ford Focus Mk2 und Volvo V50. Im Vergleich zum rostgeplagten Vorgänger (BK) verbesserte Mazda die Verarbeitungsqualität und Rostvorsorge erheblich. Das Fahrzeug zeichnet sich durch ein sportliches Fahrwerk und eine direkte Lenkung aus. Ein Facelift erfolgte Ende 2011. Fokus auf Dieselmotoren: Während die Benzinmotoren als äußerst robust gelten, sind die Dieselvarianten (1.6 MZ-CD aus der PSA/Ford-Kooperation und der Mazda-eigene 2.2 MZR-CD) für spezifische, teils kapitale Motorschäden bekannt, wenn die Wartung vernachlässigt wird. Ein Kauf eines Diesels erfordert höchste Vorsicht und eine lückenlose Historie.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Mazda3 (BL) ist ein zweischneidiges Schwert. Suchen Sie einen zuverlässigen, sportlichen Kompaktwagen als Benziner, ist er eine absolute Kaufempfehlung (besonders der 1.6 MZR). Suchen Sie jedoch einen Diesel, lautet das Urteil: Extreme Vorsicht. Sowohl der 1.6 MZ-CD als auch der 2.2 MZR-CD haben konstruktive Schwächen (Injektordichtungen, Ölsieb, Steuerkette), die bei mangelnder Wartung unweigerlich zum kapitalen Motorschaden führen. Kaufen Sie einen Diesel nur aus erster Hand, mit lückenlosem Scheckheft und Nachweis über den Wechsel der Flammschutzscheiben/Ölsieb-Reinigung. Im Zweifel greifen Sie zum Honda Civic 2.2 i-DTEC, wenn es ein asiatischer Diesel sein muss.