Der Mazda3 der ersten Generation (Typ BK) wurde 2003 als Nachfolger des traditionsreichen Mazda 323 eingeführt. Er teilt sich die bewährte Ford C1-Plattform mit dem Ford Focus Mk2 und dem Volvo S40/V50, was ihm eine hervorragende Fahrdynamik und ein agiles Handling verleiht. Der Fokus dieses Berichts liegt auf den Benzinmotoren (MZR-Serie), die als äußerst robust und langlebig gelten. Ein Facelift im Jahr 2006 brachte leichte optische Retuschen, eine verbesserte Geräuschdämmung, ein 6-Gang-Schaltgetriebe für den 2,0-Liter-Benziner und marginale Verbesserungen bei der Rostvorsorge. Trotz seiner mechanischen Zuverlässigkeit wird der Ruf des Mazda3 BK stark durch seine extreme Rostanfälligkeit getrübt, die das Hauptkriterium bei jedem Gebrauchtwagenkauf darstellt.
Der Mazda3 (BK) ist ein zweischneidiges Schwert. Mechanisch gehören die MZR-Saugbenziner (1.6 und 2.0) zum Besten und Zuverlässigsten, was in dieser Ära gebaut wurde. Sie sind anspruchslos und erreichen problemlos hohe Laufleistungen. Das große und oft tödliche Problem dieses Modells ist jedoch der Rost. Ein Kauf ist nur dann empfehlenswert, wenn das Fahrzeug nachweislich rostfrei ist (oder bereits professionell geschweißt und versiegelt wurde). Von den Dieselmotoren (MZ-CD) ist aufgrund teurer und häufiger Defekte dringend abzuraten. Der MPS (2.3 Turbo) ist ein faszinierender Hot-Hatch, erfordert aber ein hohes Budget für Wartung und Reparaturen.