Mazda Mazda2 II (DE) (2007 – 2014)

Zuverlässigkeitsscore : 7.2/10

Der Mazda2 der zweiten Generation (Typ DE) markierte einen radikalen Wandel für die Marke. Er verabschiedete sich vom Mini-Van-Design des Vorgängers (DY) und wurde zu einem dynamischen, leichten Kleinwagen. Dank der 'Gramm-Strategie' von Mazda verlor das Fahrzeug rund 100 kg an Gewicht, was ihm ein sehr agiles Fahrverhalten und einen geringen Verbrauch bescherte. Er teilt sich die B3-Plattform mit dem Ford Fiesta Mk6. Fokus auf Diesel (MZ-CD): Während die Benzinmotoren (MZR) von Mazda selbst entwickelt wurden und als äußerst robust gelten, stammen die Dieselmotoren (1.4 und 1.6 MZ-CD) aus der Kooperation zwischen PSA (Peugeot/Citroën) und Ford (dort als HDi bzw. TDCi bekannt). Diese Motoren sind zwar extrem sparsam, bringen jedoch spezifische und gut dokumentierte Zuverlässigkeitsprobleme

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Mazda2 (DE) ist als Benziner ein absoluter Geheimtipp für einen zuverlässigen und spaßigen Kleinwagen. Beim Fokus auf die Dieselmotoren (1.4 und 1.6 MZ-CD) ist jedoch große Vorsicht geboten. Diese von PSA/Ford stammenden Aggregate sind zwar extrem sparsam, neigen aber bei mangelhafter Wartung zu kapitalen und teuren Schäden (Injektoren, Turbolader, DPF). Ein Kauf eines Diesels ist nur dann empfehlenswert, wenn eine lückenlose Wartungshistorie vorliegt, die Injektordichtungen bereits erneuert wurden und das Fahrprofil (Langstrecke) zum DPF passt. Andernfalls fressen die Reparaturkosten die Kraftstoffersparnis schnell auf.