Der Mazda2 der ersten Generation (Typ DY) wurde 2002 als Nachfolger des Mazda Demio eingeführt. Er basiert auf der Ford B3-Plattform, die er sich mit dem Ford Fiesta Mk5 und dem Ford Fusion teilt. Im Gegensatz zu klassischen Kleinwagen verfolgt der Mazda2 DY ein Mini-MPV-Konzept (Microvan), was ihm eine hohe Sitzposition, exzellente Übersichtlichkeit und ein für seine Klasse überragendes Raumangebot beschert. 2005 erhielt das Modell ein Facelift mit Klarglasscheinwerfern, verbesserten Materialien im Innenraum und leichten technischen Überarbeitungen. Während die Benzinmotoren als äußerst robust gelten, erfordert der hier fokussierte Dieselmotor (ein Gemeinschaftsprodukt von PSA und Ford) besondere Aufmerksamkeit. Das größte generelle Problem dieser Mazda-Generation ist jedoch die massive R
Der Mazda2 (DY) ist ein praktisches, geräumiges und übersichtliches Auto. Als Benziner ist er ein echter Geheimtipp für Pragmatiker, sofern man ein rostfreies Exemplar findet. Vom 1.4 MZ-CD Diesel ist bei gebrauchten Modellen mit hoher Laufleistung jedoch eher abzuraten. Die typischen Schwachstellen dieses PSA-Motors (Injektordichtungen, Turbolader) können schnell Reparaturkosten verursachen, die den Restwert des Fahrzeugs übersteigen. Wer sich dennoch für den Diesel entscheidet, muss zwingend auf eine lückenlose Wartungshistorie und trockene Injektoren achten. Das alles entscheidende Kaufkriterium bei diesem Modell bleibt jedoch der Rostzustand.