Der Range Rover Velar der ersten Generation (L560) erhielt für das Modelljahr 2021 ein umfassendes technisches und optisches Facelift im Innenraum. Während sich das Äußere nur wenig verändert hat (Lichtsignatur, Stoßfänger), findet die eigentliche Revolution unter der Motorhaube und im Innenraum statt. Dieses Facelift führt das Infotainmentsystem Pivi Pro ein (viel schneller und zuverlässiger als das alte Touch Pro Duo) sowie eine komplette Überarbeitung der Motoren mit dem massiven Einzug der Hybridisierung. Der Star dieses Updates ist die Plug-in-Hybrid-Version P400e (PHEV), begleitet von neuen Reihensechszylinder-Motoren mit 48V-Mildhybridisierung (MHEV), die die alten V6 ersetzen. Positioniert zwischen dem Evoque und dem Range Rover Sport bleibt der Velar eines der elegantesten SUVs au
Der überarbeitete Range Rover Velar (2021+) behebt dank des hervorragenden Multimediasystems Pivi Pro den größten Mangel der ersten Phase. Die Plug-in-Hybrid-Version P400e ist auf dem Papier attraktiv und unerlässlich, um ökologischen Strafsteuern in Europa zu entgehen, leidet jedoch unter ihrem enormen Gewicht, das die reale elektrische Reichweite einschränkt und den Verbrauch bei leerer Batterie in die Höhe treibt. Die 6-Zylinder-Motoren (P400, D300) sind mechanisch edler und besser an die Größe des Fahrzeugs angepasst. Obwohl sich die mechanische Zuverlässigkeit der Ingenium-Motoren seit 2019 verbessert hat, bleibt der Velar anfällig für elektronische Launen (48V-Bordnetz, Sensoren, Software-Bugs) und ist Gegenstand zahlreicher Rückrufe. Ein emotionaler Kauf, der zwingend eine erweiterte Herstellergarantie erfordert, um sorgenfrei unterwegs zu sein.