Land Rover Range Rover Velar I facelift (L560) (2021 – 2025)

Zuverlässigkeitsscore : 5.8/10

Der Range Rover Velar der ersten Generation (L560) erhielt Ende 2020 (gilt als Modelljahr 2021) ein umfassendes technisches und optisches Facelift im Innenraum. Während sich das Äußere nur sehr dezent verändert, findet die wahre Revolution im Innenraum statt: Das launische Touch Pro Duo-System wurde zugunsten des Infotainmentsystems Pivi Pro aufgegeben, das deutlich reaktionsschneller und zuverlässiger ist (SOTA-Updates). Unter der Motorhaube markiert diese Phase 2 die massive Elektrifizierung der Modellpalette mit der Einführung der Mild-Hybrid-Technologie (MHEV 48V) bei den neuen Reihensechszylindermotoren (Benzin und Diesel) und der Ankunft einer Plug-in-Hybrid-Version (PHEV P400e). Obwohl die wahrgenommene Verarbeitungsqualität außergewöhnlich und der Komfort erstklassig ist, wird der

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der überarbeitete Range Rover Velar (L560 Phase 2) behebt den größten Mangel der ersten Version: sein miserables Multimediasystem. Mit Pivi Pro und einem nach wie vor prächtigen Innenraum bietet er ein unbestreitbares Luxuserlebnis. Die mechanische und elektronische Zuverlässigkeit bleibt jedoch die Achillesferse von Land Rover, wie die lange Liste der offiziellen Rückrufe (Ölverlust, elektrische Probleme) zeigt. Kaufempfehlung: Der Kauf eines gebrauchten Velar sollte nur mit einer soliden und verlängerten Gebrauchtwagengarantie (Typ Approved JLR oder umfassende externe Garantie) in Betracht gezogen werden. Für den gemischten Einsatz ist der Benzinmotor P250 der risikoärmste Kompromiss, auch wenn er durstig ist. Der P400 bietet einen außergewöhnlichen Fahrkomfort, aber seine Komplexität (MHEV) erfordert eine strenge Wartung. Meiden Sie die Dieselmotoren, wenn Sie in der Stadt fahren, und nähern Sie sich dem PHEV (P400e) außerhalb der Garantie mit äußerster Vorsicht.