Der Range Rover der vierten Generation (Codename L405) markierte einen großen technologischen Durchbruch durch die Einführung einer reinen Aluminium-Monocoque-Struktur, wodurch er im Vergleich zu seinem Vorgänger bis zu 420 kg einsparen konnte. An der Spitze des automobilen Luxus positioniert, kombiniert er außergewöhnliche Geländegängigkeit mit einem Komfort, der den besten Limousinen würdig ist. Das Facelift von 2018 führte das Infotainmentsystem Touch Pro Duo ein und vor allem den Plug-in-Hybridantrieb P400e, der entwickelt wurde, um Abgasnormen zu erfüllen und steuerliche Vorteile zu bieten. Obwohl majestätisch, leidet dieses Modell unter einem sehr durchwachsenen Ruf in Sachen Zuverlässigkeit, insbesondere aufgrund seiner komplexen elektronischen Architektur und bestimmter problematis
Der Range Rover L405 ist ein paradoxes Fahrzeug: Er bietet ein unvergleichliches Fahrerlebnis und Luxus, erfordert jedoch ein kolossales Wartungsbudget und eine hohe Toleranz gegenüber Pannen. Die Hybridversion P400e ist auf dem Papier attraktiv (Steuern, Stille), überlagert jedoch die Komplexität eines Hochspannungs-Elektrosystems mit einer ohnehin schon launischen elektronischen Grundarchitektur. Wenn Sie sich für einen P400e entscheiden, verlangen Sie ein Modell mit Herstellergarantie oder einer umfassenden Garantieverlängerung, die Batterie und Elektronik abdeckt. Meiden Sie unbedingt die V6-Diesel (TDV6/SDV6) aufgrund des Risikos eines Kurbelwellenbruchs. Die 'sichersten' Optionen (relativ gesehen) bleiben die V8 Supercharged (mit präventiver Wartung des Kühlkreislaufs) oder die neueren Ingenium-Reihensechszylinder.