Der Kia Sportage der vierten Generation (interner Code QL) wurde Ende 2015 eingeführt und teilt sich die Plattform sowie die Antriebsstränge mit dem Hyundai Tucson (TL). Er positioniert sich im hart umkämpften Segment der kompakten SUVs. Das Design, entworfen unter der Leitung von Peter Schreyer, polarisierte anfangs durch die hoch angesetzten Scheinwerfer, erwies sich aber als Verkaufsschlager. Im Jahr 2018 erhielt das Modell ein Facelift, das leichte optische Retuschen, ein aktualisiertes Infotainment-System und vor allem die Einführung der neuen 'Smartstream'-Dieselmotoren mit 48V-Mild-Hybrid-Technologie (MHEV) mit sich brachte. Weltweit betrachtet ist die Zuverlässigkeit stark vom Markt abhängig: Während die europäischen Benzin- und Dieselmotoren (Gamma, U2, U3, R) als sehr robust gelt
Der Kia Sportage IV (QL) ist auf dem europäischen Markt eine ausgezeichnete Wahl, insbesondere als 1.6 GDI (für ruhige Fahrer) oder als 2.0 CRDi (für Vielfahrer und Zugbetrieb). Die europäischen Motoren sind ausgereift und sehr langlebig. Der größte Schwachpunkt in Europa ist das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT7) beim 1.6 T-GDI; hier ist bei der Probefahrt höchste Aufmerksamkeit geboten. Ein lückenloses Scheckheft ist Pflicht, um von der verbleibenden Werksgarantie zu profitieren. Achtung für Importfahrzeuge oder Käufer in Nordamerika: Die Modelle mit 2.4 GDI und 2.0 T-GDI (Theta II) sollten aufgrund des extrem hohen Risikos eines kapitalen Motorschadens strikt gemieden werden, es sei denn, der Motor wurde bereits durch Kia auf Garantie getauscht und mit einer lebenslangen Garantie versehen.