Der Kia Sportage der dritten Generation (Baureihe SL) markierte einen massiven Wendepunkt für die koreanische Marke. Unter der Leitung des Chefdesigners Peter Schreyer wandelte sich der Sportage von einem biederen Geländewagen zu einem hochmodernen, dynamisch gezeichneten Kompakt-SUV. Er teilt sich die Plattform und die Technik weitgehend mit dem Hyundai ix35. Das Modell war ein riesiger Verkaufserfolg in Europa und Nordamerika. Ein Facelift erfolgte Anfang 2014 (geänderter Kühlergrill, LED-Rückleuchten, verbesserte Materialien im Innenraum und Fahrwerksoptimierungen). Während das Design und die Ausstattung überzeugen, wird die Zuverlässigkeit stark von der gewählten Motorisierung bestimmt – insbesondere bei den Benzinmotoren gibt es gravierende Unterschiede zwischen dem soliden 1.6 GDI un
Der Kia Sportage III (SL) ist ein optisch attraktives und praktisches Kompakt-SUV, das als Gebrauchtwagen jedoch mit Vorsicht zu genießen ist. Wenn Sie einen Benziner suchen: Greifen Sie in Europa zum 1.6 GDI. Er ist zwar kein Rennwagen, aber mechanisch solide. Meiden Sie unbedingt die 2.0, 2.4 und 2.0 T-GDI Motoren (Theta II), es sei denn, der Motor wurde bereits nachweislich durch eine verbesserte Version ersetzt und das KSDS-Update ist installiert. Das Risiko eines kapitalen Motorschadens ist hier schlichtweg zu hoch. Die beste Wahl für dieses Fahrzeug sind paradoxerweise die Dieselmotoren (insbesondere der 2.0 CRDi), die extrem robust und langlebig sind.