Der Kia Sportage III (Baureihe SL) markierte einen echten Wendepunkt für die koreanische Marke. Unter der Leitung von Chefdesigner Peter Schreyer wandelte sich der Sportage vom biederen Geländewagen zum stylischen Kompakt-SUV. Er teilt sich die technische Basis mit dem Hyundai ix35. Das Modell war ein enormer Verkaufserfolg in Europa, nicht zuletzt dank der 7-Jahre-Herstellergarantie, die für ein hohes Maß an Vertrauen sorgte. Facelift (2014): Leichte optische Retuschen (neuer Kühlergrill, LED-Rückleuchten), verbesserte Geräuschdämmung, hochwertigere Materialien im Innenraum und ein überarbeitetes Fahrwerk für mehr Komfort. Obwohl der Fokus dieser Analyse auf den sehr beliebten und robusten Dieselmotoren (CRDi) liegt, werden auch die globalen Benzinmotoren beleuchtet, da es hier je nach Ma
Der Kia Sportage III (SL) ist als Gebrauchtwagen eine sehr solide Wahl, sofern man sich für einen der europäischen Dieselmotoren (1.7 CRDi oder 2.0 CRDi) entscheidet. Diese Triebwerke sind mechanisch äußerst robust und für hohe Laufleistungen gut. Der 1.7 CRDi ist der Vernunftkauf für Pendler, während der 2.0 CRDi als souveränes Zugfahrzeug glänzt. Vorsicht ist geboten bei Modellen mit Allradantrieb (AWD), da die Dynamax-Kupplung eine bekannte Schwachstelle ist. Prüfen Sie diese vor dem Kauf zwingend. Von US-Importen mit den 2.4L oder 2.0T Theta II Benzinmotoren ist aufgrund des extrem hohen Risikos eines kapitalen Motorschadens dringend abzuraten. Ein scheckheftgepflegtes Facelift-Modell (ab 2014) als 2.0 CRDi 2WD oder mit nachweislich repariertem AWD ist die beste Empfehlung.