Kia Sportage II (KM) (2004 – 2010)

Zuverlässigkeitsscore : 7.0/10

Der Kia Sportage der zweiten Generation (Code KM) markierte einen radikalen Wandel für das Modell: Weg vom rustikalen Leiterrahmen des Vorgängers, hin zu einer modernen, selbsttragenden Karosserie. Er teilt sich die Plattform und die Technik weitgehend mit dem Hyundai Tucson (JM). Als kompaktes SUV positioniert, überzeugte er durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, gute Platzverhältnisse und eine umfangreiche Serienausstattung. Es gab zwei Modellpflegen (Facelifts): Eine leichte Überarbeitung 2007 (bessere Sitze, Detailänderungen) und ein größeres Facelift Ende 2008 (neue Scheinwerfer, geänderte Stoßfänger, direktere Lenkung). Obwohl der Fokus dieser Analyse auf den 2.0 CRDi Dieselmotoren liegt, die in Europa den Großteil der Verkäufe ausmachten, war das Modell weltweit auch m

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Kia Sportage II (KM) ist ein pragmatisches, ehrliches und günstiges Kompakt-SUV. Wer sich für den 2.0 CRDi Diesel entscheidet, sollte bevorzugt nach Modellen ab dem Facelift 2008 suchen, muss aber das Fahrprofil beachten: Für Kurzstrecken ist der DPF-ausgerüstete 140/150-PS-Diesel ungeeignet. Der alte 112-PS-Diesel ist robuster, darf aber in viele Umweltzonen nicht einfahren. Das absolute K.O.-Kriterium bei diesem Modell ist Rost am Unterboden (Achsträger) sowie ein überzogener Zahnriemenwechsel. Finden Sie ein rostfreies, scheckheftgepflegtes Exemplar, erhalten Sie viel Auto für wenig Geld. Planen Sie jedoch ein Budget für Fahrwerksreparaturen (Koppelstangen) ein.