Kia Sorento I (BL) (2002 – 2009)

Zuverlässigkeitsscore : 6.8/10

Der Kia Sorento der ersten Generation (Typ BL) markierte für die koreanische Marke einen Wendepunkt auf dem globalen Markt. Er ist kein weichgespülter SUV, sondern ein echter Geländewagen mit Leiterrahmen, starrer Hinterachse und (je nach Ausstattung) zuschaltbarem Allradantrieb oder einem automatischen Torque-On-Demand (TOD) System mit Untersetzungsgetriebe. Er positionierte sich als preisgünstige, aber robuste Alternative zu Premium-Offroadern wie dem Mercedes ML oder BMW X5, bot eine enorme Anhängelast (bis zu 3.500 kg) und viel Platz. Das Facelift im Jahr 2006 brachte eine deutlich verbesserte Materialqualität im Innenraum, ein überarbeitetes Fahrwerk und modernere, leistungsstärkere Motoren (Wechsel von Zahnriemen auf Steuerkette bei den V6-Benzinern). Während in Europa der 2.5 CRDi D

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Kia Sorento I (BL) als Benziner ist ein zweischneidiges Schwert. Wer ein robustes Zugfahrzeug für schwere Anhänger (Pferde, Boote) oder einen fähigen Offroader für den Wald sucht und dabei nur wenige Kilometer im Jahr fährt, findet hier ein echtes Schnäppchen. Die V6-Motoren (besonders der 3.3 Liter ab 2006) sind mechanisch weitaus zuverlässiger als der berüchtigte 2.5 CRDi Diesel. Der Preis für diese Zuverlässigkeit ist jedoch ein exorbitanter Kraftstoffverbrauch. Vor dem Kauf muss zwingend der Leiterrahmen auf Rost und das Verteilergetriebe auf Ruckeln geprüft werden. Ein lückenlos gewartetes Facelift-Modell (ab 2006) mit dem 3.3 V6 ist die beste Wahl für Benziner-Fans.