KGM Korando III (C200) (2010 – 2019)

Zuverlässigkeitsscore : 7.6/10

Der Korando der dritten Generation (Codename C200) markiert einen historischen Wendepunkt für die südkoreanische Marke (damals unter dem Namen SsangYong verkauft, heute KGM). Entworfen von Giorgetto Giugiaro, gibt er den Leiterrahmen zugunsten einer modernen Monocoque-Struktur auf und positioniert sich damit gegen europäische und asiatische Kompakt-SUVs. Er profitierte von zwei großen Facelifts: 2013 (deutliche Verbesserung der Innenraumqualität und Geräuschdämmung) und 2017 (neue Frontpartie). Obwohl er in Westeuropa zugunsten von Dieseln gemieden wurde, war der 2.0 e-XGi Benzinmotor auf den Märkten in Osteuropa, Asien und Südamerika dank seiner einfachen und robusten Konstruktion ein großer Erfolg. Es ist ein rationales SUV, das ein hervorragendes Preis-Raum-Verhältnis und sehr gute Zugk

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der SsangYong/KGM Korando III ist eine äußerst rationale Gebrauchtwagenwahl für alle, die ein geräumiges SUV suchen, ohne sich in Unkosten zu stürzen. Die Benzinversion 2.0 e-XGi ist in puncto Zuverlässigkeit das versteckte Juwel der Baureihe: Ihre einfache Architektur (ohne Turbo, Saugrohreinspritzung, Steuerkette) schützt sie vor teuren Ausfällen, die moderne Downsizing-Motoren treffen. Ihr einziger wirklicher Fehler ist ihr Kraftstoffdurst. Wenn Sie sich für einen Diesel entscheiden, meiden Sie die 2.0-Modelle in Verbindung mit dem DSI-Automatikgetriebe und bevorzugen Sie den deutlich ausgereifteren 2.2 e-XDi nach 2015. Kaufen Sie ihn im vollen Bewusstsein: Sie werden ihn bis zum Ende behalten, da der Wiederverkauf schwierig sein wird.