Der SsangYong (jetzt KGM) Korando der dritten Generation (Codename C200) markiert einen historischen Wendepunkt für den koreanischen Hersteller. Entworfen von Giorgetto Giugiaro, gibt er den Leiterrahmen seiner Vorgänger zugunsten einer modernen Monocoque-Struktur auf und positioniert sich damit gegen die kompakten Star-SUVs des Marktes (Kia Sportage, Nissan Qashqai). Er profitierte von zwei großen Facelifts (2013 und 2017), die die wahrgenommene Qualität des Innenraums und die Geräuschdämmung erheblich verbesserten. Auch wenn er unter einem unauffälligen Markenimage und einem hohen Wertverlust leidet, bietet er ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und eine hervorragende Anhängelast (bis zu 2 Tonnen), was ihn zu einer beliebten Wahl für Wohnwagenbesitzer macht. Die allgemeine Zuver
Der SsangYong Korando III ist eine Vernunftentscheidung für Käufer mit knappem Budget, die ein geräumiges SUV oder ein hervorragendes Zugfahrzeug benötigen. Das Urteil hängt vollständig von der gewählten Version ab. Der 2.0 e-XDi in Verbindung mit dem DSI-Automatikgetriebe (vor 2015) ist wegen seiner chronischen Anfälligkeit unbedingt zu vermeiden. Die 2.0 e-XDi Versionen mit Schaltgetriebe sind hingegen robust. Der Kauftipp bleibt die Facelift-Version mit dem 178 PS starken 2.2 e-XDi (ab 2015): Dieser Motor ist sehr zuverlässig, leistungsstark und seine Kombination mit dem japanischen Aisin-Automatikgetriebe macht ihn zu einem äußerst empfehlenswerten und langlebigen Fahrzeug.