Jeep Grand Cherokee IV (WK2) (2011 – 2021)

Zuverlässigkeitsscore : 6.8/10

Der Jeep Grand Cherokee der vierten Generation (WK2) markiert einen wichtigen Wendepunkt für das Modell. Entwickelt zur Zeit der DaimlerChrysler-Allianz, teilt er sich seine Plattform mit der Mercedes-Benz M-Klasse (W166). Dieses SUV kombiniert außergewöhnliche Geländefähigkeiten (Quadra-Trac- und Quadra-Drive-Systeme) mit einem Fahrverhalten und Komfort, die dem Premiumsegment würdig sind. Er profitierte von zwei bemerkenswerten Facelifts (2014 mit der Einführung des hervorragenden 8-Stufen-Automatikgetriebes von ZF und 2017). Gesamtnote Zuverlässigkeit: Ein starker Kontrast. Laut ADAC und TÜV liegt die Gesamtbilanz unter dem Klassendurchschnitt. Diese Note wird jedoch durch eine launische Elektronik (Uconnect-System), eine anfällige Luftfederung und einen sehr problematischen Dieselmotor

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Jeep Grand Cherokee WK2 ist ein Fahrzeug mit zwei Gesichtern. Wenn Sie sich für eine Benzinmotorisierung entscheiden (wobei der 3.6L V6 Pentastar die rationalste Wahl ist, oder der 5.7L V8 für den Anhängerbetrieb), erhalten Sie ein mechanisch sehr zuverlässiges, komfortables und im Gelände beeindruckendes SUV. Bevorzugen Sie ein Modell nach 2014, um von dem hervorragenden 8-Stufen-Automatikgetriebe von ZF und einem modernisierten Innenraum zu profitieren. Hingegen sollten Sie die 3.0L EcoDiesel-Motorisierung meiden. Die Daten von ADAC, TÜV und NHTSA sind erdrückend: Die Ausfälle sind schwerwiegend, wiederkehrend und extrem teuer (Einspritzpumpe, AGR, Sensoren). Stellen Sie sich außerdem unabhängig vom Motor auf mögliche elektronische Launen (Multimediasystem) ein und vermeiden Sie bei Gebrauchtwagen mit hoher Laufleistung nach Möglichkeit die Quadra-Lift-Luftfederung, deren Austausch ruinös ist.