Jaguar XF II Facelift (X260) Ursprünglich im Jahr 2015 eingeführt, erhielt die zweite Generation des Jaguar XF (X260) Ende 2020 ein umfassendes Facelift. Während sich das Äußere nur dezent verändert (neue LED-Scheinwerfer, neu gestaltete Stoßfänger), findet die Revolution im Innenraum statt: Das Armaturenbrett ist komplett neu und integriert deutlich hochwertigere Materialien sowie das hervorragende Pivi Pro Infotainmentsystem mit einem gebogenen 11,4-Zoll-Bildschirm. In mechanischer Hinsicht hat Jaguar die Modellpalette für dieses Facelift drastisch vereinfacht. Die V6-Motoren sind verschwunden und haben ausschließlich 2.0-Liter-Vierzylinder-Blöcken der Ingenium-Familie Platz gemacht. Die große Neuheit für Vielfahrer ist die Einführung des D200-Dieselmotors, der über ein 48V-Mildhybridsys
Abschließendes Fazit Der überarbeitete Jaguar XF (2020-2024) ist eine fantastische Limousine für alle, die gerne fahren. Sein Fahrwerk ist ein Genuss und sein Innenraum, der dank des Pivi Pro-Systems endlich seinem Wappen gerecht wird, macht ihn zu einem sehr angenehmen Aufenthaltsort. Allerdings ist die Wahl der Motorisierung entscheidend. Der D200 MHEV-Diesel ist zwar sparsam und drehmomentstark, erbt aber die kapriziöse Ingenium-Architektur. Er verträgt weder Kurzstrecken (Verkokung von FAP/EGR) noch zu lange Ölwechselintervalle (Ölverdünnung, die fatal für die Steuerkette ist). Wenn Sie weniger als 25.000 km pro Jahr fahren oder in der Stadt unterwegs sind, vermeiden Sie den Diesel und orientieren Sie sich an den Benzinversionen P250 oder P300, die in puncto Zuverlässigkeit deutlich sorgenfreier sind. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt macht der hohe Wertverlust den XF zu einem hervorragenden finanziellen Geschäft, vorausgesetzt, man kauft ein Modell mit lückenloser Historie.