Jaguar XF II (X260) (2015 – 2020)

Zuverlässigkeitsscore : 6.5/10

Die Jaguar XF der zweiten Generation (X260) markiert einen wichtigen technischen Wendepunkt für die britische Limousine. Basierend auf der modularen Aluminiumplattform iQ-Al (D7a) verliert sie im Vergleich zu ihrer Vorgängerin (X250) bis zu 190 kg, was ihre Agilität und Effizienz erheblich verbessert. Ästhetisch entwickelt sie sich unter der Federführung von Ian Callum behutsam weiter, behält ihr katzenhaftes Erscheinungsbild bei und modernisiert gleichzeitig ihren Innenraum mit der Einführung des Infotainmentsystems InControl Touch Pro. Unter der Motorhaube vollzieht diese Generation den endgültigen Übergang von den alten Ford-Blöcken zur Familie der modularen Ingenium-Motoren, die intern von Jaguar Land Rover (JLR) entwickelt wurden. Obwohl das Fahrwerk und das 8-Stufen-Automatikgetriebe

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Jaguar XF (X260) ist eine charakterstarke Limousine, die sich an Fahrer richtet, die eine dynamische und elegante Alternative zum deutschen Klassizismus suchen. Als Benziner ist er eine durchaus empfehlenswerte Wahl, vorausgesetzt, man ist wachsam. Der 2.0t Ingenium ist ein guter Alltagsbegleiter, sofern die Rückrufe (Einspritzleiste, Turbo) durchgeführt und die Ölwechsel vorgezogen wurden. Der V6 Supercharged bietet außergewöhnlichen Fahrspaß, erfordert jedoch ein beträchtliches Wartungsbudget, insbesondere um seinen Kühlkreislauf zuverlässig zu machen. Kaufempfehlung: Meiden Sie die Ingenium-Diesel vor 2019 (erhebliche Risiken bei der Steuerkette). Bevorzugen Sie ein 2.0t Benzinmodell mit 250 PS nach 2018 (zuverlässigeres Infotainment), mit einer lückenlosen Wartungshistorie und dem Nachweis, dass die Takata-Rückrufe durchgeführt wurden.