Jaguar XF II (X260) (2015 – 2020)

Zuverlässigkeitsscore : 5.8/10

Die zweite Generation des Jaguar XF (Codename X260) markiert einen großen technischen Bruch mit ihrem Vorgänger (X250). Basierend auf der modularen Plattform iQ-Al (D7a) besteht sie zu 75 % aus Aluminium, wodurch sie bis zu 190 kg an Gewicht verliert. Diese Schlankheitskur kommt der Fahrdynamik sehr zugute und macht den XF zu einer der agilsten Limousinen in seinem Segment. Während jedoch das Fahrverhalten und der Federungskomfort gelobt werden, enttäuschte die Verarbeitungsqualität im Innenraum der ersten Modelljahre im Vergleich zum deutschen Trio. In mechanischer Hinsicht führt diese Generation die modulare Motorenfamilie „Ingenium“ (2.0L 4-Zylinder) ein, die Effizienz und Leistung bieten soll. Leider wies die Dieselversion (die den Großteil der Verkäufe in Europa ausmacht) schnell schw

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Jaguar XF (X260) ist eine Limousine mit fantastischem Fahrverhalten, die jedoch durch die katastrophale Zuverlässigkeit ihres meistverkauften Motors verraten wird: dem 2.0d Ingenium. Der Kauf einer 4-Zylinder-Dieselversion ist ein riskantes Unterfangen, das eine lückenlose Wartungshistorie (Ölwechsel alle 10.000 km) und idealerweise eine bereits ausgetauschte Steuerkette erfordert. Wenn Sie unbedingt einen XF fahren möchten, bevorzugen Sie die Benzinmotoren (2.0t oder den klangvollen V6 Supercharged) oder den 3.0d V6 Diesel für Vielfahrer. Verhandeln Sie die Preise hart, da der Wertverlust dieses Modells aufgrund seines Rufs besonders drastisch ist.