Der Jaguar E-PACE (X540) erhielt Anfang 2021 ein umfangreiches Facelift. Diese Auffrischung beschränkte sich nicht nur auf die Ästhetik: Sie führte die neue PTA-Architektur (Premium Transverse Architecture) ein, die mit dem Range Rover Evoque geteilt wird und die Integration von Mild-Hybrid- (MHEV) und Plug-in-Hybrid-Antrieben (PHEV) ermöglicht. Im Innenraum behob die Einführung des Infotainmentsystems Pivi Pro die zahlreichen Verzögerungen und Fehler der vorherigen Generation. Positioniert als kompaktes Premium-SUV mit dynamischem Fahrverhalten, bleibt er für seine Klasse schwer (oft über 1,8 Tonnen), was den Verbrauch beeinträchtigt und das Fahrwerk beansprucht. Die Dieselpalette, obwohl auf einigen Märkten gemieden, bleibt für Vielfahrer dank der 48V-Mild-Hybridisierung, die die Beschle
Der überarbeitete Jaguar E-PACE (2021+) ist ein deutlich ausgereifteres Fahrzeug als die Phase 1, hauptsächlich dank der Bordelektronik (Pivi Pro), die endlich auf Premium-Segment-Niveau ist. Bezüglich der Dieselmotorisierung (D165/D200) fällt das Urteil differenziert aus: Der Ingenium-Motor bietet dank der Mild-Hybridisierung einen hervorragenden Fahrkomfort, aber seine Konstruktion macht ihn extrem anfällig für den Stadtverkehr. Abgebrochene FAP-Regenerationen führen zu einer Verdünnung des Öls mit Diesel, was die Schmierung verschlechtert und zum Riss der Steuerkette oder sogar zu einem Motorschaden führen kann. Kaufempfehlung: VERHANDELN. Wenn Sie einen Diesel kaufen, verlangen Sie eine tadellose Wartungshistorie mit jährlichen Ölwechseln (oder maximal alle 15.000 km, hören Sie nicht auf die Herstellervorgaben von 30.000 km). Meiden Sie Modelle, die überwiegend in der Stadt gefahren wurden. Für den gemischten oder städtischen Gebrauch sollten Sie unbedingt die Benzinversionen (P200/P250) oder den PHEV (P300e) bevorzugen, die langfristig viel besser geeignet und zuverlässiger sind.