Hyundai Tucson II (LM) (2009 – 2015)

Zuverlässigkeitsscore : 7.6/10

Der Hyundai Tucson der zweiten Generation (interner Code LM) wurde in Europa und einigen anderen Märkten als Hyundai ix35 vermarktet. Er markierte einen radikalen Wandel für die Marke, führte die 'Fluidic Sculpture'-Designsprache ein und bot eine deutlich verbesserte Verarbeitungsqualität im Vergleich zum Vorgänger. Er teilt sich die Plattform und viele technische Komponenten mit dem Kia Sportage (SL). Ein Facelift erfolgte Ende 2013 (erkennbar an LED-Tagfahrlicht, neuen Rückleuchten, überarbeitetem Fahrwerk und neuen Direkteinspritzer-Benzinern). Diese Analyse konzentriert sich auf die CRDi-Dieselmotoren, die in Europa das Rückgrat der Verkäufe bildeten und für ihre Langlebigkeit bekannt sind, beleuchtet aber auch alle anderen globalen Motorisierungen.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Hyundai Tucson II / ix35 (LM) ist als Diesel (CRDi) ein hervorragender und robuster Begleiter, der viele europäische Konkurrenten in Sachen Motorhaltbarkeit übertrifft. Der 2.0 CRDi in Kombination mit dem manuellen Getriebe oder der Wandlerautomatik (Frontantrieb) ist die sicherste Wahl für Vielfahrer. Vorsicht ist jedoch bei den AWD-Modellen geboten, da die Reparatur eines defekten Verteilergetriebes sehr teuer ist. Von den Benzinern (insbesondere den 2.0/2.4 Theta II in Nordamerika) ist aufgrund der bekannten Lagerschäden eher abzuraten, es sei denn, die Historie ist makellos. Ein Facelift-Modell (ab Ende 2013) mit dem 1.7 CRDi oder 2.0 CRDi bietet das beste Gesamtpaket aus Fahrkomfort, Zuverlässigkeit und Preis.