Die Hyundai Sonata der sechsten Generation (Codename YF) markierte dank ihres mutigen „Fluidic Sculpture“-Designs einen radikalen Wendepunkt für die Marke. Fokus auf die Hybridversion: Die 2011 eingeführte Sonata Hybrid war das erste Serien-Hybridfahrzeug von Hyundai. Im Gegensatz zu Toyota, die ein e-CVT-Getriebe verwenden, entschied sich Hyundai für ein traditionelles 6-Stufen-Automatikgetriebe, gekoppelt mit einem Elektromotor und einer Lithium-Polymer-Batterie (leichter und kompakter als die damaligen NiMH-Akkus). Gesamtnote zur Zuverlässigkeit: Der Ruf dieser Generation wird durch den Skandal um die Theta II GDI-Motoren (Direkteinspritzung) in Nordamerika, die anfällig für vorzeitige Motorschäden und Brandgefahr sind, stark getrübt. Die Hybridversion verwendet jedoch eine Version mit
Der Kauf einer Hyundai Sonata der YF-Generation (2010-2014) ist ein Minenfeld. Wenn Sie die Versionen 2.4 GDI oder 2.0T GDI ins Auge fassen, lassen Sie die Finger davon: Das Risiko eines Motorschadens oder Brandes ist statistisch gesehen zu hoch, es sei denn, der Motor wurde kürzlich von Hyundai ausgetauscht und verfügt über eine übertragbare Garantie. Was die Hybridversion (Ihr Ziel) betrifft: Das Urteil fällt differenzierter aus. Sie verwendet den 2.4 MPI-Motor (Saugrohreinspritzung), was sie vor dem Desaster der GDI-Motoren bewahrt. Paradoxerweise ist dies die sicherste Version der nordamerikanischen Modellpalette. Es handelt sich jedoch um die erste Generation des Hybridsystems von Hyundai: Stellen Sie sich auf teils abrupte Übergänge zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor ein und bedenken Sie, dass der Austausch der Hochvoltbatterie bei einem Fahrzeug dieses Alters mehr kosten wird als der Wert des Autos. Nur mit einer lückenlosen Wartungshistorie und nach Überprüfung des Batteriezustands kaufen.