Honda Prelude IV (BB1/BB4) (1991 – 1996)

Zuverlässigkeitsscore : 8.4/10

Der Honda Prelude der 4. Generation (Chassis-Codes BA8, BA9, BB1, BB2, BB3, BB4) markierte einen radikalen Bruch mit seinem Vorgänger. Die Klappscheinwerfer verschwanden zugunsten einer aggressiveren, flacheren Frontpartie, und das Interieur bot ein futuristisches, über die gesamte Breite verlaufendes Armaturenbrett. Technologisch führte dieses Modell das elektronisch gesteuerte Allradlenksystem (4WS) ein und brachte erstmals die legendäre VTEC-Technologie in die Prelude-Baureihe. Heute ist er ein begehrter JDM-Klassiker (Japanese Domestic Market), dessen Erhaltungszustand stark von der Rostvorsorge und der Wartungshistorie abhängt. Globale Note: Ein Meilenstein der 90er-Jahre-Sportcoupés, der durch herausragende Motorentechnik besticht, aber zunehmend unter Ersatzteilmangel leidet.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Honda Prelude der 4. Generation ist ein faszinierendes Stück japanischer Automobilgeschichte. Wer ein Exemplar sucht, sollte den Fokus zwingend auf eine rostfreie Karosserie legen – mechanische Probleme lassen sich meist einfacher und günstiger beheben als tiefgreifender Rostfraß. Der 2.0i (BB3) ist die vernünftigste und robusteste Wahl für den Alltag, während der 2.2i VTEC (BB1) das absolute Sammlerstück ist, das jedoch ein wachsames Auge auf den Ölstand und den Zahnriemenspanner erfordert. Ein lückenloses Scheckheft und eine nachvollziehbare Historie sind bei diesem Modell Gold wert.