Honda Passport II (YG1) (2019 – 2025)
Zuverlässigkeitsscore : 8.8/10
Der Honda Passport der zweiten Generation (YG1) markiert die Rückkehr dieses historischen Namens als mittelgroßes SUV (Midsize) mit zwei Sitzreihen. Positioniert zwischen CR-V und Pilot (mit dem er die globale Light Truck-Plattform und den Radstand teilt, jedoch mit einem verkürzten hinteren Überhang), präsentiert er sich als ein abenteuerlicheres und robusteres Angebot. Entgegen dem Markttrend (Downsizing und Turbolader) bleibt der Passport einem edlen 3,5-Liter-Saug-V6 treu, gekoppelt an einen exzellenten i-VTM4 Allradantrieb mit Drehmomentverteilung. Von Consumer Reports und J.D. Power für seine überdurchschnittliche Zuverlässigkeit gelobt, erweist er sich als pragmatische, langlebige und leistungsstarke Wahl, auch wenn er durch einen Kraftstoffverbrauch der alten Generation beeinträcht
✅ Stärken
- Außergewöhnliche mechanische Zuverlässigkeit des Saug-V6 (J35Y6)
- Sehr leistungsfähiges i-VTM4 Allradsystem (mechanische Drehmomentverteilung)
- Riesiger Innenraum und clevere Ablagemöglichkeiten
- Robustes und gut abgestimmtes 9-Gang-Automatikgetriebe
- Ausgezeichneter Wiederverkaufswert (über dem Segmentdurchschnitt)
⚠️ Schwächen
- Hoher Kraftstoffverbrauch (V6 älterer Bauart)
- Veraltetes Infotainmentsystem, manchmal fehleranfällig (MOST-Kabel)
- Wartungskosten aufgrund des Zahnriemens (im Gegensatz zu Konkurrenten mit Steuerkette)
- Qualität einiger Innenraumkunststoffe unter den Klassestandards
🎯 Fazit
Der Honda Passport (YG1) ist ein echtes modernes Fossil, und genau das macht seine Stärke aus. In einem Segment, das von komplexen 4-Zylinder-Turbomotoren überschwemmt wird, bietet er die Ruhe eines bewährten Saug-V6 und eines klassischen Automatikgetriebes. Die Daten des ADAC, TÜV und J.D. Power bestätigen seine ausgezeichnete Langzeitzuverlässigkeit. Wenn man einen höheren Kraftstoffverbrauch und einen etwas veralteten Innenraum in Kauf nimmt, ist er eines der langlebigsten und fähigsten Midsize-SUVs auf dem Markt. Kauf sehr empfohlen, wobei Modelle ab 2021 zu bevorzugen sind, um kleinere Kinderkrankheiten (Schweißnähte, Softwarefehler) des ersten Produktionsjahres zu vermeiden.
Häufige Probleme
Dysfonctionnements du système d'infodivertissement (écran figé, lenteur, déconnexions CarPlay/Android Auto)
Niedrig
🔧 Dès l'achat – 80 000 km
💶 0 – 1 500 € (mise à jour logicielle gratuite, remplacement unité coûteux hors garantie)
Tester toutes les fonctions avant achat; s'assurer des mises à jour logicielles régulières.
Usure prématurée des freins (plaquettes et/ou disques, souvent à l'avant)
Mittel
🔧 40 000 – 80 000 km
💶 300 – 600 € (par essieu)
Vérifier l'état des freins régulièrement; envisager des plaquettes/disques aftermarket de qualité.
Défaillance prématurée de la batterie 12V
Niedrig
🔧 30 000 – 70 000 km
💶 150 – 300 €
Tester la batterie lors des entretiens; envisager une batterie de meilleure qualité lors du remplacement.
Changements de vitesse rugueux ou hésitants de la transmission automatique à 9 rapports
Mittel
🔧 50 000 – 120 000 km
💶 100 – 500 € (mise à jour logicielle, vidange/remplacement fluide de transmission)
Tester la transmission lors de l'essai routier; s'assurer des vidanges de fluide régulières.
Geschätzte Wartungskosten
| Ölwechsel |
100 – 180 € |
| Zahnriemen |
800 – 1 500 € |
| Bremsen komplett |
500 – 900 € |
| Geschätztes Jahresbudget |
800 – 1 500 € |
Richtwerte (freie Werkstatt, europäischer Markt). Preise variieren je nach Region und Jahr.