Honda CR-V II (RD4-RD9) (2001 – 2006)

Zuverlässigkeitsscore : 8.5/10

Der Honda CR-V der zweiten Generation (Baureihen RD4 bis RD9) ist ein kompakter SUV, der für seine herausragende Zuverlässigkeit, sein durchdachtes Raumkonzept und seine Langlebigkeit bekannt ist. Er basiert auf der Plattform des Honda Civic der siebten Generation und bietet ein deutlich verbessertes Fahrwerk sowie mehr Platz als sein Vorgänger. Ein markantes Merkmal bleibt das an der Hecktür montierte Reserverad und der serienmäßige Picknicktisch im Kofferraum. Ende 2004 erhielt das Modell ein Facelift (Modelljahr 2005), das optische Retuschen (neue Scheinwerfer, geänderte Stoßfänger), ein verbessertes Allradsystem (Real Time 4WD) und vor allem die Einführung des hochgelobten 2.2 i-CTDi Dieselmotors für den europäischen Markt umfasste. Der CR-V II gilt als einer der robustesten Gebrauchtw

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Honda CR-V der zweiten Generation ist ein Musterbeispiel für japanische Langlebigkeit. Wer ein praktisches, geräumiges und anspruchsloses Fahrzeug sucht, wird hier fündig. Die Benzinmotoren (2.0 und 2.4) sind nahezu unzerstörbar, sofern sie regelmäßig frisches Öl bekommen und das Ventilspiel kontrolliert wird. Der größte Feind dieses Modells ist der Rost am Unterboden und der berüchtigte Ausfall des Klimakompressors. Der Diesel (2.2 i-CTDi) ist zwar angenehm zu fahren, birgt im Alter jedoch deutlich höhere Reparaturrisiken (Krümmer, ZMS, Turbo). Kaufempfehlung: Ein rostfreier 2.0 i-VTEC (Europa) oder 2.4 i-VTEC (Import/Nordamerika) mit nachweislich gewarteter Klimaanlage und gewechseltem Differenzialöl ist ein absoluter Geheimtipp für ein Budget-SUV.