Der Honda Civic der 7. Generation (EP/EU/ES/EM) markierte einen radikalen Wandel in der Designphilosophie von Honda. Um den Innenraum zu maximieren, verabschiedete sich Honda von der aufwendigen Doppelquerlenker-Vorderachse zugunsten von MacPherson-Federbeinen, was bei Puristen für Kritik sorgte, aber ein enormes Platzangebot (inklusive eines komplett flachen Bodens im Fond) ermöglichte. Ein markantes Merkmal der Schrägheckmodelle (EP/EU) ist der rallyeartige, hochgesetzte Schalthebel im Armaturenbrett. Das Modellangebot umfasste Drei- (EP) und Fünftürer (EU), eine Limousine (ES) sowie ein Coupé (EM). Ein Facelift erfolgte Ende 2003 (Modelljahr 2004), erkennbar an neuen Scheinwerfern, Blinkern in den Außenspiegeln und verbesserten Innenraummaterialien. Der Civic VII ist für seine herausrag
Der Honda Civic der 7. Generation ist ein äußerst praktischer, geräumiger und bei richtiger Motorwahl extrem zuverlässiger Kompaktwagen. Die Benzinmotoren (1.4, 1.6, 2.0) sind mechanische Meisterwerke, die bei minimaler Pflege ewig halten. Der größte Wermutstropfen ist das schwache Getriebeeingangslager bei den kleinen Benzinern – eine Reparatur, die beim Kauf einkalkuliert oder bereits erledigt sein sollte. Vom 1.7 CTDi Diesel und ungepflegten 1.3 IMA Hybriden ist aufgrund hoher potenzieller Reparaturkosten dringend abzuraten. Wer ein günstiges, geräumiges Alltagsauto sucht, greift zum 1.6i VTEC. Wer Fahrspaß pur sucht, findet im Type R (EP3) eine absolute Legende.