Die Honda Accord der 6. Generation (VI) ist ein Paradebeispiel in der Automobilgeschichte: Um den lokalen Erwartungen perfekt gerecht zu werden, entwickelte Honda drei verschiedene Versionen auf unterschiedlichen Plattformen für Europa (CG/CH-Fahrwerk, hergestellt in Swindon, Großbritannien), Nordamerika (CG) und Japan (CF/CL). In Europa zeichnet sie sich durch ein außergewöhnliches Fahrverhalten dank ihrer Doppelquerlenker-Aufhängung vorne und Mehrlenker-Aufhängung hinten aus. Während die VTEC-Benzinmotoren (F- und H-Serie) eine legendäre Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Fahrspaß bieten (gipfelnd in der mythischen Type R-Version), hatte diese Generation auch Schwachstellen: ein katastrophales Automatikgetriebe bei den nordamerikanischen V6-Modellen und einen von Rover in Europa überno
Die Honda Accord der 6. Generation ist ein Auto mit zwei Gesichtern. Wenn Sie sich für eine 4-Zylinder-Benzinversion mit Schaltgetriebe (1.8i, 2.0i, 2.3i) entscheiden, erwerben Sie eine der zuverlässigsten und angenehmsten Limousinen ihrer Zeit, die mit grundlegender Wartung über 300.000 km erreichen kann. Der Type R ist ein mechanisches Juwel für Puristen. Meiden Sie jedoch unbedingt den 2.0 TDI-Motor (ein unglückliches Erbe der Rover-Ära) und seien Sie äußerst misstrauisch gegenüber Automatikgetrieben, insbesondere bei V6-Modellen, die aus Nordamerika importiert wurden. Die Rostinspektion an den hinteren Kotflügeln ist heute das wichtigste Kaufkriterium.