Die sechste Generation des Honda Accord (1997–2002) ist ein faszinierendes Kapitel in der Geschichte von Honda, da das Modell je nach Markt (Europa, Nordamerika, Japan) in völlig unterschiedlichen Karosserie- und Fahrwerksvarianten angeboten wurde. In Europa (Modellcodes CG/CH) wurde der Accord in Großbritannien (Swindon) gebaut und als Limousine sowie als Fließheck angeboten. Er positionierte sich als sportliche, zuverlässige Alternative in der Mittelklasse. Die Benzinmotoren (insbesondere die VTEC-Triebwerke) gelten als legendär robust und langlebig. Das absolute Highlight dieser Generation ist der Accord Type-R (CH1) mit seinem hochdrehenden H22A7-Motor. Trotz seiner herausragenden mechanischen Zuverlässigkeit leidet die sechste Generation heute stark unter altersbedingter Korrosion. Ei
Der Honda Accord der sechsten Generation ist mechanisch ein Meisterwerk seiner Zeit, solange man sich für einen Benzinmotor mit Schaltgetriebe entscheidet. Die F-Serien-Motoren (1.8i, 2.0i) sind für Laufleistungen weit über 300.000 km gut. Der Type-R ist heute ein begehrter und puristischer Sportklassiker. Der größte Feind dieses Autos ist jedoch der Rost. Ein Kauf lohnt sich heute nur noch, wenn die Karosserie nachweislich rostfrei oder bereits professionell instand gesetzt wurde. Vom Rover-Diesel und den US-V6-Automatikmodellen ist dringend abzuraten.