Der Ford Puma der ersten Generation ist ein kleines Frontantriebs-Coupé, das auf der Plattform des Ford Fiesta Mk4 basiert. Bei seiner Markteinführung wurde er von der Kritik für sein außergewöhnliches Fahrwerk und seine sehr präzise Getriebeschaltung (IB5) gelobt und etablierte sich als eines der fahrfreudigsten Coupés seiner Klasse. Sein 'New Edge'-Design ist gut gealtert, was ihn heute zu einem sehr begehrten 'Youngtimer' macht. Die Top-Motorisierung, der in Zusammenarbeit mit Yamaha entwickelte 1.7-Liter-Motor, verfügt über eine variable Ventilsteuerung (VCT) und eine Nikasil-Zylinderbeschichtung. Obwohl mechanisch robust, leidet der Puma Mk1 unter einem tödlichen Feind: Korrosion, die einen Großteil des Fahrzeugbestands dezimiert hat.
Der Ford Puma Mk1 ist ein Meisterwerk der Dynamik der 90er Jahre. Der 1.7 VCT Motor ist aufgrund seines Charakters und seiner Leistung bei weitem der begehrenswerteste. Der Kauf eines Puma sollte heute jedoch nicht von der Mechanik (die insgesamt sehr solide ist), sondern ausschließlich vom Zustand der Karosserie abhängen. Rost ist die Plage dieses Modells. Ein gesundes Exemplar rechtfertigt einen hohen Preis und einen sofortigen Kauf für die Sammlung, während ein rostiges Modell zu einem finanziellen Fass ohne Boden in Bezug auf die Karosserie wird.