Ford Kuga III (C519) (2019 – 2025)

Zuverlässigkeitsscore : 7.2/10

Der Ford Kuga der dritten Generation (Codename C519), in Nordamerika und China unter dem Namen Escape verkauft, markiert einen wichtigen Wendepunkt für Fords Kompakt-SUV. Basierend auf der C2-Plattform (geteilt mit dem Focus IV) verlässt er den kantigen Stil seiner Vorgänger zugunsten einer schlankeren und aerodynamischeren Silhouette. Diese Generation zeichnet sich durch ein außergewöhnlich breites Motorenangebot aus, darunter Diesel (EcoBlue), Benziner (EcoBoost), Mild-Hybrid (MHEV), Voll-Hybrid (FHEV) und Plug-in-Hybrid (PHEV). Obwohl die Nachfrage nach Diesel zugunsten der Hybridversionen (die die Verkaufszahlen dominieren) stark zurückgegangen ist, sind die EcoBlue-Aggregate für Vielfahrer weiterhin erhältlich. Das Modell erhielt ein Mid-Life-Facelift (Ende 2022 in den USA vorgestellt

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Ford Kuga III ist ein SUV voller dynamischer und familiärer Qualitäten, aber seine Zuverlässigkeitsbilanz ist je nach Motorisierung sehr unterschiedlich. Bei den Dieseln (EcoBlue) ist Vorsicht geboten: Der 1.5 EcoBlue ist zu meiden, wenn er nicht zuverlässig gemacht wurde (Nockenwellenkette), und der 2.0 EcoBlue erfordert regelmäßige Langstreckenfahrten, um DPF-Probleme und Ölverdünnung zu vermeiden. Paradoxerweise erweisen sich die Hybridversionen (FHEV und PHEV) trotz eines von spektakulären Rückrufen geprägten Starts heute als die zuverlässigsten und empfehlenswertesten, dank ihres praktisch unzerstörbaren 2.5-Saugmotors von Mazda. Ein Gebrauchtwagenkauf erfordert eine strenge Prüfung der Rückrufhistorie.