Ford Fiesta VI (Mk6) (2002 – 2008)

Zuverlässigkeitsscore : 7.2/10

Die Ford Fiesta der sechsten Generation (in Kontinentaleuropa oft Mk6 und in Großbritannien Mk5 genannt) markierte einen vollständigen Bruch mit ihrem Vorgänger dank einer völlig neuen Plattform, die eine stark erhöhte Geräumigkeit und ein erstklassiges Fahrverhalten bot. Im Jahr 2002 eingeführt, erhielt sie Ende 2005 (Phase 2) ein umfassendes Facelift, das ihren Hauptmangel behob: eine Innenverarbeitung mit billigen Kunststoffen, die durch geschäumte Materialien und ein modernisiertes Design ersetzt wurden. Mechanisch besiegelte diese Generation die Partnerschaft mit PSA (Peugeot-Citroën) für die Dieselmotoren (TDCi), die eine ausgezeichnete Sparsamkeit bieten, aber im Laufe der Jahre eine erhöhte Wartungsaufmerksamkeit erfordern.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Ford Fiesta Mk6 ist ein ausgezeichneter Gebrauchtwagen, vorausgesetzt, man wählt die richtige Motorisierung. Wenn Sie einen Diesel suchen, ist der 1.4 TDCi die rationalste Wahl: Er ist sehr sparsam und sein Hauptproblem (die Injektordichtungen) ist kostengünstig zu reparieren, wenn es rechtzeitig erkannt wird. Dagegen ist der 1.6 TDCi zu meiden, es sei denn, es liegt eine einwandfreie Wartungshistorie vor (jährliche Ölwechsel, Turbosieb entfernt), da sonst Reparaturrechnungen den Wert des Autos übersteigen können. Bevorzugen Sie in jedem Fall eine überarbeitete Version (Phase 2, nach Ende 2005), um von einem deutlich hochwertigeren Innenraum und einer zuverlässigeren Elektronik zu profitieren. Meiden Sie unbedingt das automatisierte Durashift-Getriebe.