Ford Explorer V (U502) (2011 – 2019)
Zuverlässigkeitsscore : 6.2/10
Der Ford Explorer der fünften Generation (U502) markiert einen radikalen Wendepunkt in der Geschichte des Modells. Er gibt den Leiterrahmen zugunsten einer selbsttragenden Karosserie auf (D4-Plattform, die mit dem Ford Taurus und dem Volvo XC90 der ersten Generation geteilt wird) und wandelt sich von einem echten Geländewagen zu einem großen Familien-SUV (Crossover), bei dem der Fahrkomfort im Vordergrund steht. Er wird mit Frontantrieb (FWD) oder Allradantrieb (AWD) angeboten und erhielt 2016 ein großes Facelift (neu gestaltete Frontpartie, neuer 2.3L EcoBoost-Motor, technologische Verbesserungen) sowie ein kleineres Update im Jahr 2018. Obwohl er in Nordamerika extrem beliebt ist, wird seine allgemeine Zuverlässigkeit von Organisationen wie J.D. Power und Consumer Reports als unterdurchs
✅ Stärken
- Großzügiges Platzangebot (bis zu 7 vollwertige Sitzplätze) und beeindruckendes Kofferraumvolumen
- Fahrkomfort und Geräuschisolierung auf dem Niveau der Oberklasse
- Beeindruckende Fahrleistungen der 3.5L EcoBoost-Version (Sport)
- Für die damalige Zeit reichhaltige technologische Ausstattung (besonders nach dem Facelift 2016)
- Hervorragende passive Sicherheit (schwere und robuste Struktur)
⚠️ Schwächen
- Allgemeine Zuverlässigkeit unter dem Segmentdurchschnitt (J.D. Power / Consumer Reports)
- Möglicher Motorschaden bei den V6-Motoren (3.5L Saugmotor und EcoBoost) aufgrund der internen Wasserpumpe
- Verteilergetriebe (PTU) der AWD-Versionen extrem anfällig, wenn kein Ölwechsel durchgeführt wird
- SYNC 2 Multimediasystem (2011-2015) nervenaufreibend (Langsamkeit, Abstürze)
- Ruckeln des Automatikgetriebes im kalten Zustand (vom ADAC gemeldet)
- Sehr hoher Kraftstoffverbrauch bei den V6-Motoren, insbesondere beim EcoBoost
🎯 Fazit
Der Ford Explorer V (U502) bietet unbestreitbar viel Platz und Komfort für große Familien, gepaart mit einem repräsentativen Erscheinungsbild. Seine Zuverlässigkeitsbilanz wird jedoch durch teure Konstruktionsfehler getrübt. Der Kauf eines V6-Modells (3.5L Saugmotor oder EcoBoost) ist ein riskantes Unterfangen ohne formellen Nachweis über den kürzlich erfolgten Austausch der internen Wasserpumpe und regelmäßige Ölwechsel des Verteilergetriebes (PTU) bei den AWD-Versionen. Die 4-Zylinder-Versionen (2.0L und 2.3L EcoBoost) sind mechanisch insgesamt weniger problematisch. Bevorzugen Sie ein Facelift-Modell (2016+), um von dem wesentlich stabileren SYNC 3-System zu profitieren, und stellen Sie sicher, dass die zahlreichen Rückrufe der Hinterradaufhängung durchgeführt wurden.
Häufige Probleme
Défaillance de la pompe à eau interne (moteurs 3.5L V6)
Hoch
🔧 80 000 – 160 000 km
💶
000 – 2 000
Vérifiez régulièrement le niveau de liquide de refroidissement et soyez attentif aux bruits anormaux.
Défaillance de l'unité de transfert de puissance (PTU) sur les modèles AWD
Hoch
🔧 100 000 – 200 000 km
💶
200 – 2 500
Faites vérifier et changer le fluide de la PTU régulièrement; écoutez les bruits de transmission.
Défaillance du système de direction assistée électrique (EPAS)
Hoch
🔧 120 000 – 200 000 km
💶
500 – 3 000
Soyez attentif à tout changement dans la sensation de la direction ou aux voyants d'alerte.
Problèmes de transmission automatique (6F50/6F55)
Hoch
🔧 100 000 – 200 000 km
Effectuez un essai routier approfondi; assurez-vous des vidanges de fluide régulières.
Geschätzte Wartungskosten
| Ölwechsel |
100 – 180 € |
| Bremsen komplett |
400 – 800 € |
| Geschätztes Jahresbudget |
800 – 1 600 € |
Richtwerte (freie Werkstatt, europäischer Markt). Preise variieren je nach Region und Jahr.