Der Fiat Punto von 2012 (oft als Punto III oder Punto 2012 bezeichnet) ist das zweite und letzte Facelift des 2005 erschienenen Grande Punto (Typ 199) und Nachfolger des Punto Evo. Er legt die Namenszusätze ab und übernimmt wieder den einfachen Namen 'Punto'. Im B-Segment (Kleinwagen) positioniert, zeichnete er sich durch sein großzügiges Platzangebot und sehr aggressive Preise am Ende seiner Laufbahn aus. Seine veraltete Konstruktion führte jedoch zu technologischen Lücken und einem katastrophalen Ergebnis von 0 Sternen im Euro NCAP 2017 (hauptsächlich aufgrund des Fehlens moderner Fahrassistenzsysteme). In puncto Zuverlässigkeit sind die Bilanzen mäßig: Der ADAC verzeichnet eine überdurchschnittliche Pannenquote (6,8 Pannen/1000 Fzg./Jahr), der TÜV weist auf eine alarmierende Mängelquote
Der Fiat Punto von 2012-2018 ist ein Kauf, der sich ausschließlich über seinen Preis rechtfertigt. Mit einer TÜV-Mängelquote von 23,5 % bei 3 Jahren und einer What Car?-Bewertung von 2/5 gehört er zu den unzuverlässigsten Kleinwagen seiner Generation, nicht wegen seiner Basismotoren, sondern aufgrund einer anfälligen Elektronik, einer problematischen Servolenkung und einer Neigung zu Rost. Wenn Sie einen kaufen müssen: Meiden Sie die 1.3 MultiJet-Diesel (zu viele DPF-/Steuerkettenprobleme) und die komplexen Motorisierungen (TwinAir, MultiAir), deren Wartung anspruchsvoll ist. Bevorzugen Sie ausschließlich die Versionen 1.2 8V (69 PS) oder 1.4 8V (77 PS) mit Schaltgetriebe. Diese FIRE-Motoren sind unverwüstlich, wenn der Zahnriemen rechtzeitig gewechselt wird. Inspizieren Sie vor dem Kauf sorgfältig die Elektronik, die Lenkung und den Unterboden. Hart verhandeln.