Der Fiat Punto II (Typ 188), der 1999 zum hundertjährigen Jubiläum der Marke eingeführt wurde, war ein Eckpfeiler des B-Segments in Europa. Er führte die elektrische Servolenkung Dualdrive mit ihrem berühmten «City»-Modus ein. Nach einem Facelift im Jahr 2003 (Phase 2, mit vergrößerten Scheinwerfern und neuen Motorisierungen wie dem 1.3 MultiJet und dem 1.4 16V) setzte er seine Karriere auf einigen Schwellenmärkten unter dem Namen Punto Classic oder Zastava 10 bis 2011 fort. Obwohl er sehr geräumig und kostengünstig im Unterhalt ist, leidet er unter einer insgesamt schlechten Zuverlässigkeit, die durch Elektronikprobleme, Schwächen der Zylinderkopfdichtung bei den Einstiegs-Benzinmotoren und eine notorisch anfällige Servolenkung beeinträchtigt wird. Heute ist er ein sehr preiswertes Gebrau
Der Fiat Punto II (188) ist ein Kleinwagen, der sehr schlecht gealtert ist. Die Statistiken des ADAC (6.8 Pannen/1000) und des TÜV (23.5% Mängel) bestätigen eine insgesamt weit unterdurchschnittliche Zuverlässigkeit, die durch anfällige Elektronik und aggressive strukturelle Korrosion beeinträchtigt wird. Sein einziger wirklicher Vorteil liegt heute in seinem lächerlich niedrigen Kaufpreis und der Einfachheit seines 1.2 8V FIRE Motors. Obwohl letzterer chronisch unter Problemen mit der Zylinderkopfdichtung und dem Steuergerät leidet, sind die Reparaturen so günstig, dass sie ihn zu einem akzeptablen «Wegwerf»- oder Notfallauto für Bastler machen. Meiden Sie die 1.8 HGT-Versionen, vernachlässigte Diesel (der 1.3 MultiJet häuft Mängel bei AGR und Turbo an) und jedes Exemplar, das eine leuchtende Lenkungsanzeige oder durchrostende Stellen aufweist.