Der Fiat Punto der ersten Generation (Typ 176), entworfen von Giorgetto Giugiaro, trat die Nachfolge des legendären Uno an. Er wurde 1995 zum Auto des Jahres gewählt und markierte für Fiat einen Wendepunkt dank seines für diese Klasse rekordverdächtigen Platzangebots und seines innovativen Designs (vertikale Rückleuchten). In mechanischer Hinsicht machte er die hervorragenden FIRE-Benzinmotoren populär. Fokus Diesel: Vor der Ära der JTD-Common-Rail-Motoren (die beim Punto II eingeführt wurden) verließ sich der Punto I auf Dieselmotoren mit indirekter Einspritzung der älteren Generation (1.7 D Saugmotor und 1.7 TD Turbomotor). Diese Motoren sind „Traktoren“: laut, rau und wenig leistungsstark, aber mit einem extrem robusten Kurbeltrieb ausgestattet. Ihr Hauptfeind ist nicht die Elektronik (
Der Fiat Punto I ist heute ein Fahrzeug der Kategorie „Youngtimer“ oder ein sehr günstiges Nutzfahrzeug. Wenn Sie gezielt nach Dieselmotoren (1.7 D oder TD) suchen, kaufen Sie eine Mechanik der älteren Generation, laut und wenig kultiviert, aber in der Lage, beeindruckende Laufleistungen zu bewältigen, wenn die grundlegende Wartung durchgeführt wird. Die wahre Gefahr dieses Modells ist nicht sein Motor, sondern seine Karosserie: Strukturelle Korrosion schickt die meisten dieser Autos auf den Schrottplatz. Die Statistiken des ADAC (6,8 Pannen/1000) und des TÜV (23,5 % Mängel) bestätigen eine insgesamt mäßige Zuverlässigkeit, die durch Fahrwerk, Bremsen und Elektrik belastet wird. Kaufempfehlung: Nur mit gültiger Hauptuntersuchung (TÜV) und ohne jeglichen Hinweis auf Durchrostung kaufen. Bevorzugen Sie einen 1.7 D wegen seiner absoluten Einfachheit, oder greifen Sie zu den hervorragenden 1.2 FIRE 8v Benzinmotoren, die geschmeidiger und leiser sind und deren Freiläufer-Konstruktion versäumte Zahnriemenwartungen verzeiht.