Die DS3 der ersten Generation, ursprünglich als Citroën DS3 eingeführt und später nach der Abspaltung von DS als eigenständige Marke in DS 3 umbenannt (Facelift 2014/2016), war ein mutiger Schritt von Citroën in das Premium-Kleinwagensegment. Sie sollte mit Modellen wie dem Mini Cooper und dem Audi A1 konkurrieren. Mit ihrem auffälligen Design, der Möglichkeit zur Zweifarbenlackierung und einem hochwertigeren Interieur als die meisten Kleinwagen ihrer Zeit, sprach sie eine jüngere, stilbewusste Käuferschicht an. Technisch basierte sie auf der Plattform des Citroën C3, bot aber ein strafferes Fahrwerk und eine sportlichere Abstimmung. Die DS3 war als dreitüriges Schrägheck und später auch als Cabrio (DS3 Cabrio) erhältlich. Insgesamt war sie ein Erfolg für die Marke, litt aber, insbesondere
Die DS3 ist ein stilvoller und agiler Kleinwagen, der sich durch sein Design und sein Fahrgefühl von der Masse abhebt. Allerdings ist der Kauf einer DS3 stark von der gewählten Motorisierung und der Wartungshistorie abhängig. Frühe Modelle mit den 1.6 THP Motoren (vor 2014) sind aufgrund der massiven Steuerketten- und Verkokungsprobleme nur mit äußerster Vorsicht und nachweislich durchgeführten, umfangreichen Reparaturen zu empfehlen. Hier ist das Risiko eines teuren Motorschadens sehr hoch. Die VTi-Motoren sind etwas weniger problematisch, aber auch hier sollte man den Ölverbrauch und die Steuerkette im Auge behalten. Die 1.2 PureTech Motoren (ab 2014) sind sparsam und kräftig, aber der Zahnriemen im Ölbad ist eine kritische Schwachstelle. Nur Fahrzeuge mit lückenloser Wartung und nachweislich eingehaltenen Zahnriemenwechselintervallen (oder bereits durchgeführtem Wechsel) sind eine Überlegung wert. Ein vorzeitiger Zahnriemenwechsel kann hier eine sinnvolle Investition sein. Die Dieselmotoren (HDi und BlueHDi) sind tendenziell die zuverlässigsten Aggregate in der DS3-Reihe, insbesondere für Vielfahrer. Hier sollte man auf die üblichen Diesel-Schwachstellen (DPF, AGR, AdBlue bei Bl