Citroën C4 Cactus I (2014 – 2018)

Zuverlässigkeitsscore : 4.5/10

Der Citroën C4 Cactus der ersten Generation (Phase 1) ist ein untypischer Crossover, der durch sein mutiges Design, geprägt von seinen berühmten Airbumps (seitliche Polyurethan-Schutzleisten) und seinen zweistöckigen Scheinwerfern, in Erinnerung geblieben ist. Entgegen dem, was sein Name vermuten lässt, basiert er nicht auf der Plattform der C4-Limousine, sondern auf der PF1-Plattform (der des Peugeot 208 I und Citroën C3), was ihm ein Fliegengewicht (oft unter einer Tonne) ermöglicht. Diese technische Wahl begünstigt die Agilität und den Verbrauch, schränkt jedoch die Geräuschdämmung und das Platzangebot hinten ein (Ausstellfenster hinten, einteilige Rücksitzbank zur Markteinführung). Konzipiert als ein 'essenzielles' Auto, das Komfort und Wirtschaftlichkeit in den Vordergrund stellt, wur

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Citroën C4 Cactus Phase 1 ist ein Fahrzeug voller guter Absichten: leicht, komfortabel, wirtschaftlich und mit einer echten Persönlichkeit ausgestattet. Leider wird er von Motoren angetrieben, die sich als die schlechtesten Motoren des Jahrzehnts bei PSA herausgestellt haben. Vom Kauf einer 1.2 PureTech Benzinversion wird dringend abgeraten, es sei denn, der Zahnriemen wurde erst kürzlich durch die neueste Teilenummer ersetzt, das Ölsieb wurde gereinigt und die Wartungshistorie ist tadellos (jährliche Ölwechsel). Beim Diesel wird der 1.6 BlueHDi durch seinen fehlerhaften AdBlue-Tank belastet. Paradoxerweise ist die mechanisch 'sicherste' Version der 1.6 e-HDi 92, aber dieser zwingt dazu, das unangenehme automatisierte Schaltgetriebe ETG6 in Kauf zu nehmen. Ein Kauf, der äußerste Vorsicht erfordert.