Der Citroën C4 der dritten Generation (interner Code C41) markiert eine radikale Abkehr von seinen Vorgängern. Er positioniert sich als Crossover zwischen einer klassischen Kompaktlimousine und einem SUV-Coupé. Basierend auf der CMP/e-CMP-Plattform des Stellantis-Konzerns, legt der C4 den Fokus extrem auf Fahrkomfort, insbesondere durch die 'Advanced Comfort'-Federung mit hydraulischen Anschlägen und speziell gepolsterten Sitzen. Während das Design und der Komfort gelobt werden, wird die Zuverlässigkeit stark von den bekannten Problemen der 1.2 PureTech-Benzinmotoren (Zahnriemen im Ölbad) überschattet. Erst die Einführung der neuen Mild-Hybrid-Generation (mit Steuerkette) Ende 2023 brachte hier Besserung. Die elektrische Version (ë-C4) erfreut sich großer Beliebtheit als komfortable Altern
Der Citroën C4 III ist ein extrem komfortables Auto, das sich wohltuend von der sportlich abgestimmten Konkurrenz abhebt. Allerdings ist bei den Benzinmotoren höchste Vorsicht geboten. Die 1.2 PureTech Motoren (100, 130, 155 PS) der zweiten Generation leiden unter dem massiven Konstruktionsfehler des im Ölbad laufenden Zahnriemens. Diese Modelle sollten nur mit lückenlosem Scheckheft und einer umfassenden Gebrauchtwagengarantie gekauft werden. Die klare Kaufempfehlung bei den Verbrennern ist der neue 1.2 Hybrid 136 (ab Ende 2023), der dank Steuerkette das Hauptproblem eliminiert hat. Wer das Budget hat und das Fahrprofil passt, findet im elektrischen ë-C4 die harmonischste und zuverlässigste Motorisierung für dieses Fahrzeugkonzept.