Der Citroën C4 der dritten Generation (intern C41) markiert eine radikale Abkehr von der traditionellen Kompaktklasse und präsentiert sich als Crossover-Limousine mit coupéhafter Dachlinie. Basierend auf der CMP/e-CMP-Plattform des Stellantis-Konzerns, legt der C4 seinen absoluten Fokus auf Fahrkomfort, unterstrichen durch die 'Advanced Comfort'-Federung mit hydraulischen Anschlägen. Fokus auf den Diesel (1.5 BlueHDi): Obwohl der Marktanteil von Dieselmotoren sinkt, bleibt der 1.5 BlueHDi (DV5) für Vielfahrer eine der effizientesten Optionen im Segment. Er bietet ein hervorragendes Drehmoment und extrem niedrige Verbrauchswerte auf der Langstrecke. Dennoch erfordert diese Motorisierung aufgrund spezifischer Schwachstellen (AdBlue-System, Nockenwellenkette) eine genaue Historienprüfung.
Der Citroën C4 III ist ein Meister des Komforts und eine Wohltat auf schlechten Straßen. Speziell zum 1.5 BlueHDi Diesel: Er ist eine exzellente Wahl für Langstreckenfahrer, die den Verbrauch minimieren wollen. Allerdings ist Vorsicht geboten: Modelle vor Baujahr 2023 leiden unter der schwachen 7-mm-Nockenwellenkette und dem berüchtigten PSA-AdBlue-Problem. Ein Kauf ist nur empfehlenswert, wenn das Fahrzeug eine lückenlose Wartungshistorie aufweist, idealerweise bereits die 8-mm-Kette verbaut hat und eine Gebrauchtwagengarantie (die das AdBlue-System abdeckt) vorhanden ist. Wer hauptsächlich in der Stadt fährt, sollte den Diesel strikt meiden und zum neuen 1.2 Hybrid 48V oder zum elektrischen ë-C4 greifen.