Citroën C4 II (B7) (2010 – 2018)

Zuverlässigkeitsscore : 6.5/10

Der Citroën C4 der zweiten Generation (B7) wurde auf dem Pariser Autosalon 2010 vorgestellt und löste seinen Vorgänger ab, wobei er auf das unkonventionelle Design (wie die feststehende Lenkradnabe) verzichtete, um ein breiteres Publikum anzusprechen. Er teilt sich die PF2-Plattform mit dem Peugeot 308 I. Der C4 B7 positioniert sich als komfortorientierter Kompaktwagen (C-Segment) mit einem der größten Kofferräume seiner Klasse (408 Liter). 2015 erhielt das Modell ein dezentes Facelift mit neuen Lichtsignaturen und aktualisierten Motoren (Einführung der BlueHDi- und PureTech-Motoren zur Erfüllung der Euro-6-Norm). Während die Benzinmotoren (insbesondere THP und PureTech) durch gravierende Konstruktionsmängel auffielen, bildeten die Dieselmotoren (HDi, e-HDi, BlueHDi) das Rückgrat der Verkä

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Citroën C4 II (B7) ist ein klassischer Fall von 'Licht und Schatten'. Wer ein komfortables, unaufgeregtes und günstiges Pendlerauto sucht, wird hier fündig – vorausgesetzt, man wählt den richtigen Motor. Die Benzinmotoren (VTi, THP, PureTech) sind aufgrund massiver Konstruktionsfehler (Steuerketten, Zahnriemen im Ölbad) kategorisch zu meiden, es sei denn, sie wurden nachweislich komplett revidiert. Die klare Empfehlung lautet Diesel: Ein 1.6 HDi oder e-HDi (Euro 5, ohne AdBlue) ist ein robuster Dauerläufer und die sicherste Wahl. Der 2.0 HDi ist exzellent, aber selten. Bei den neueren BlueHDi-Modellen (Euro 6) müssen Sie zwingend ein Budget von ca. 1.000 bis 1.500 € für den fast unvermeidlichen Ausfall des AdBlue-Tanks einplanen. Vermeiden Sie zudem das ruckelige ETG6-Getriebe und suchen Sie nach einem manuellen Schaltgetriebe oder der echten EAT6-Wandlerautomatik (ab 2015).