Citroën C3 Aircross II (2024+) Die zweite Generation des Citroën C3 Aircross markiert einen vollständigen Bruch mit seinem Vorgänger. Basierend auf der Stellantis „Smart Car“-Plattform (abgeleitet von der CMP) wächst er erheblich (4,39 m), um sich an der Grenze zwischen urbanen und kompakten SUVs zu positionieren. Sein größter Vorteil ist das Angebot von bis zu 7 Sitzen, eine Seltenheit in diesem Segment, wodurch er in direkten Wettbewerb mit dem Dacia Jogger tritt. Mechanisch gesehen markiert diese Generation die endgültige Abkehr vom umstrittenen 1.2 PureTech mit Nassriemen zugunsten der neuen Generation von EB2-Motoren (Gen 3) mit Steuerkette, gekoppelt oder nicht mit einer 48V-Mildhybridisierung. Eine 100 % elektrische Version (ë-C3 Aircross) mit LFP-Batterie erscheint ebenfalls. Konzi
Kaufurteil Der Citroën C3 Aircross II ist eine ausgezeichnete Nachricht für Liebhaber der Marke mit dem Doppelwinkel. Mit seiner pragmatischen und familienfreundlichen Positionierung (bis zu 7 Sitze) tritt er mit starken Komfortargumenten in Konkurrenz zu Dacia. Der wahre Sieg liegt jedoch unter der Motorhaube: Die Einführung der 1.2-Motoren mit Steuerkette tilgt die schwere Zuverlässigkeitslast der Vorgängergeneration. Es ist ein Fahrzeug, das man nun mechanisch bedenkenlos kaufen kann. Die 1.2 Turbo 100 PS Version mit 6-Gang-Schaltgetriebe stellt die rationalste und langfristig zuverlässigste Wahl dar. Die Hybridversion mit 136 PS ist verlockend, aber ihr e-DCS6-Getriebe muss sich noch über die Zeit bewähren. Die Elektroversion ist perfekt für den Alltag, vorausgesetzt, man akzeptiert ihre begrenzte Reichweite.