Der Citroën C3 Aircross der ersten Generation erhielt 2021 ein Facelift (Phase 2). Dieses Facelift zeichnet sich durch eine markantere Frontpartie, die Integration der Advanced Comfort Sitze und einen neuen 9-Zoll-Touchscreen aus. Immer noch auf der alten PSA PF1-Plattform basierend, bevorzugt er Geräumigkeit, Modularität (verschiebbare Rückbank) und Federungskomfort auf Kosten der reinen Dynamik. Obwohl das Fahrzeug selbst für den urbanen und peri-urbanen Familiengebrauch sehr ausgereift ist, wird sein Ruf durch die chronischen Schwächen seiner Motorisierungen, sowohl bei Benzinern (PureTech) als auch bei Dieseln (BlueHDi), stark beeinträchtigt, was beim Gebrauchtwagenkauf absolute Wachsamkeit erfordert.
Der Citroën C3 Aircross Phase 2 ist auf dem Papier ein ausgezeichneter kleiner Familien-SUV: komfortabel, praktisch und modular. Leider wird er durch die Konstruktionsmängel des Stellantis-Konzerns belastet. Der Kauf einer Benzinversion (PureTech) ist ein riskantes Unterfangen, das nur dann in Betracht gezogen werden kann, wenn das Fahrzeug akribisch im Netz gewartet wurde (jährliche Ölwechsel), der Riemen durch die neue Referenz ersetzt wurde und idealerweise mit einer verlängerten Garantie. Wenn Sie in dieser Kategorie mechanische Sorgenfreiheit suchen, greifen Sie lieber zu einem Renault Captur (1.3 TCe) oder einem Skoda Kamiq (1.0 TSI).