Citroën C3 Aircross I (2017 – 2021)

Zuverlässigkeitsscore : 4.2/10

Der Citroën C3 Aircross (1. Generation, Phase 1) wurde 2017 als Nachfolger des Minivans C3 Picasso eingeführt. Er markiert den Wechsel der Marke in das boomende B-SUV-Segment. Basierend auf der PF1-Plattform der PSA-Gruppe (die er sich mit dem Peugeot 2008 I und dem Opel Crossland X teilt), zeichnet er sich durch sein originelles Design, hohen Fahrkomfort und eine für diese Klasse bemerkenswerte Modularität (z. B. eine verschiebbare Rücksitzbank) aus. Trotz seiner praktischen Vorzüge wird der Gebrauchtwagenmarkt für dieses Modell stark von den bekannten und schwerwiegenden Zuverlässigkeitsproblemen der Stellantis-Motoren (insbesondere der 1.2 PureTech-Benziner und der BlueHDi-Diesel) überschattet. Ein Facelift erfolgte Mitte 2021.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Citroën C3 Aircross I ist ein äußerst praktisches, komfortables und charmantes Kompakt-SUV. Leider wird dieses positive Bild durch die massiven Konstruktionsfehler der Motoren (PureTech-Zahnriemen, BlueHDi-AdBlue und Nockenwellenkette) fast vollständig zerstört. Ein Kauf ist nur unter strengsten Auflagen zu empfehlen: Bei Benzinern muss der Zahnriemen bereits gegen die neueste Generation getauscht worden sein, und das Scheckheft muss lückenlos bei Citroën gepflegt sein. Bei Dieseln ist Vorsicht vor teuren AdBlue-Reparaturen geboten. Ohne lückenlose Historie und frische Wartung sollte man zwingend Abstand nehmen.