Der Citroën C3 der zweiten Generation (interner Code A51) wurde auf der IAA 2009 vorgestellt und löste das erfolgreiche Vorgängermodell ab. Er teilt sich die Plattform mit dem Peugeot 207/208 und dem Citroën DS3. Das Fahrzeug zeichnet sich durch ein stark auf Komfort ausgelegtes Fahrwerk, eine leichtgängige Lenkung und das optionale, weit ins Dach gezogene «Zenith»-Panorama-Windschutzscheiben-Design aus. Während das Platzangebot vorne und der Kofferraum (300 Liter) überzeugen, ist der Fond eher eng geschnitten. Aus Sicht der Zuverlässigkeit ist der C3 II ein zweischneidiges Schwert: Während die älteren TU-Benziner und die HDi-Dieselmotoren bei guter Pflege als robust gelten, sind die moderneren VTi- (Prince-Familie) und PureTech-Benzinmotoren (EB-Familie) von massiven Konstruktionsfehlern
Der Citroën C3 II ist ein charmanter, komfortabler Kleinwagen, der jedoch durch die Motorenpolitik des PSA-Konzerns stark entwertet wird. Die Benzinmotoren der VTi- und PureTech-Generationen sind tickende Zeitbomben und sollten gemieden werden, es sei denn, sie wurden nachweislich und lückenlos nach den neuesten Herstellervorgaben gewartet (und selbst dann bleibt ein Restrisiko). Wer einen C3 kaufen möchte, sollte entweder zu den alten, langsamen, aber robusten 1.1i/1.4i-Motoren (bis 2012) oder zu den exzellenten HDi-Dieseln greifen. Achtung: Ein Kauf ohne Nachweis über den durchgeführten Takata-Airbag-Tausch ist absolut fahrlässig.