Citroën C2 I (JM) (2003 – 2009)

Zuverlässigkeitsscore : 7.8/10

Der Citroën C2 (interner Code JM) wurde 2003 als direkter Nachfolger der dreitürigen Version des Citroën Saxo eingeführt. Er teilt sich die PF1-Plattform mit dem fünftürigen C3 und dem Peugeot 206. Der C2 positionierte sich als sportlicher und jugendlicher Stadtflitzer, bekannt für sein markantes Design mit der versetzten Seitenfensterlinie und der praktischen, zweigeteilten Heckklappe (Hobby-Klappe). Ein leichtes Facelift erfolgte im Herbst 2008 (geänderter Kühlergrill, neue Ausstattungen). Während die mechanische Basis (insbesondere die TU-Benzinmotoren) als robust gilt, leidet der C2 häufig unter Elektronikproblemen (Multiplex-System) und dem anfälligen automatisierten Schaltgetriebe 'SensoDrive'.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Citroën C2 ist als Gebrauchtwagen ein zweischneidiges Schwert. Die Basis-Benziner (1.1i und 1.4i) mit manuellem Schaltgetriebe sind absolut empfehlenswert als günstige Anfänger- oder Stadtautos. Die Mechanik ist simpel und Ersatzteile sind billig. Der 1.6 VTS ist ein Geheimtipp für sportliche Fahrer. Dringend abzuraten ist jedoch von allen Modellen mit dem automatisierten 'SensoDrive'-Getriebe, da dieses den Fahrspaß ruiniert und hohe Reparaturkosten verursacht. Achten Sie bei der Besichtigung zwingend auf die vorderen Fahrwerksfedern und eine trockene Zylinderkopfdichtung beim 1.4 Liter.