Chrysler Pacifica II (RU) (2016 – 2025)

Zuverlässigkeitsscore : 5.8/10

Eingeführt im Jahr 2016 als Ersatz für den Town & Country (Grand Voyager), revolutionierte der Chrysler Pacifica (Generation II - Code RU) das Segment der nordamerikanischen Vans durch die Einführung des ersten Plug-in-Hybrid-Antriebs (PHEV) in seiner Klasse. Er erhielt 2021 ein Facelift, das ein aufgefrischtes Design, das Uconnect 5 Infotainmentsystem und die Option auf Allradantrieb (AWD) für die Verbrennerversionen brachte. Während das Modell durch seinen Komfort, sein Platzangebot im Innenraum und sein geniales Stow 'n Go-Sitzsystem (nur bei der Verbrennerversion) glänzt, ist seine Zuverlässigkeitsbilanz sehr durchwachsen. Laut ADAC und J.D. Power liegt der Pacifica unter dem Durchschnitt seines Segments. Die Verbrennerversion V6 Pentastar ist robust und empfehlenswert, aber die Plug-i

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Chrysler Pacifica ist ein Van mit unbestreitbaren Familienqualitäten, aber seine Zuverlässigkeitsbilanz mahnt zur Vorsicht. Wenn Sie sich für die Verbrennerversion V6 3.6L Pentastar entscheiden, ist der Kauf empfehlenswert (bevorzugen Sie Modelle nach 2018, um die Launen des ZF9-Getriebes zu vermeiden). Hingegen ist die Plug-in-Hybrid-Version (PHEV) zu vermeiden oder mit äußerster Vorsicht zu verhandeln. Obwohl sie innovativ und sparsam an der Zapfsäule ist, häuft sie schwerwiegende Konstruktionsmängel (Brandgefahr, Motoraussetzer, Ladeausfälle) und eine alarmierende Anzahl von Rückrufen an. Wenn Sie unbedingt den PHEV möchten, verlangen Sie ein Modell mit verlängerter Herstellergarantie und überprüfen Sie die Rückrufhistorie gewissenhaft. Für ein beruhigendes Gefühl bei einem Hybrid ist der Toyota Sienna eine unendlich zuverlässigere Alternative.